Deutsche-Bank-Chef rechnet mit Wirtschaftseinbruch

Deutsche-Bank-Chef rechnet mit Wirtschaftseinbruch

„Eine leichte Rezession“ erwarte Deutschland im ersten Halbjahr laut Josef Ackermann. Doch sei, trotz einem kleinen Wirtschaftseinbruch, die Schuldenkrise gut zu lösen und das Bruttoinlandsprodukt dürfte leicht wachsen.

Vor rund 600 Gästen beim Hauptstadtempfang der Bank, sagte Ackermann, dass es gute Gründe für Zuversicht gebe, trotz der Schuldenkrise. Es könne für alle wieder rasch nach oben gehen, wenn Europas beachtliche, aber lösbare Probleme gelöst werden. Im Kern sei die deutsche Wirtschaft ja schließlich gesund.
Als die Schicksalsfrage dieses Kontinents, sprach Ackermann sich für die Vertiefung eines einheitlichen Europas aus.

Die Menschen müssen neu für dieses neue Europa begeistert werden, da es mehr ist, als nur der Weg aus der Schuldenkrise. Um Wohlstand, Werte und Identität Europas bewahren zu können, muss Europa integriert und definitiv vereint sein. Nur so haben die einzelnen Staaten das nötige Gewicht um Wirtschaftkonkurrenten, wie China oder den USA, die Stirn bieten zu können.

Dieser Neujahrsempfang war für den Schweizer der letzte als Gastgeber. Dass ein Land einen Nicht-Staatsbürger so ins Vertrauen zieht, wäre einmalig, so der 63-jährige. Der Investmentbanker Anshu Jain und Deutschland-Chef Jürgen Fitschen werden Ackermann als Doppelspitze im Mai ablösen.

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