„Frankenstorm“ steuert auf Ostküste der USA zu

„Frankenstorm“ steuert auf Ostküste der USA zu

Als vor ein paar Tagen Hurrikan „Sandy“ die Karibik-Inseln erreichte, ließ dieser unzählige Häuser einstürzen und riss 58 Menschen mit in den Tod. Mit Windstärke 12 (dazu gehören tropische Wirbelstürme ab einer Windgeschwindigkeit von 118 km/h; hier: bis zu 175 km/h) wird er in den kommenden Stunden die Ostküste erreichen. Dort erst mal angekommen, fegt er über New York, Virginia und Teile North Carolinas und wandert gen Norden. In den betroffenen Bundesstaaten wurde bereits der Notstand ausgerufen und nötige Vorkehrungen getroffen. Die aufgehobene Sturmwarnung für Florida (durch das National Hurricane Center in Miami), sollte allerdings nicht über die potentiellen Gefahren hinwegtäuschen. Aufgrund der aktuellen Wetterlage, verbirgt sich in Form von Hurrikan „Sandy“ ein wandelnder Gefahrenherd und sollte daher nicht allzu leichtfertig abgetan werden. Kommt es zur Fusion des „Supersturms“ mit einem Wintersturm, könnte dies ein Jahrhundertsturm mit katastrophal Ausmaß werden; US-Medien vergaben ihm daher folgendes Etikett: „Frankenstorm“. Kommt es am Dienstag tatsächlich auf ein Aufeinandertreffen mit New York City, die Stadt, die niemals schläft, könnte dies einer Zwangsstilllegung gleichen. Schon jetzt könnte als Prävention die Einstellung des öffentliche Nahverkehrs fungieren. Gerade für die Wall Street, wäre ein Zusammenbruch des Stromnetzwerks desolat. Um den Börsenhandel vor einem drohenden Zusammenbruch zu retten, werden bereits Notfallpläne geschmiedet. Auch die bevorstehende US-Wahl bleibt nicht unberührt. Die aktuellen Gegebenheiten veranlassten Präsident Barack Obama und seinen schärfsten Konkurrenten Mitt Romney dazu, einen Auftritt in Virginia Beach abzusagen. Ebenso können bereits wenige Tage vor der Wahl am 6. November, Wähler ihre Stimme abgeben. Um dies auch bei möglichen Stromausfällen zu gewährleisten, rüsten sich die US-Behörden weiterhin für diese Art der Stimmabgabe.

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