Geldautomaten: Trotz Gesetzesänderung kaum Gebührensenkungen

Geldautomaten: Trotz Gesetzesänderung kaum Gebührensenkungen

Banken müssen seit einem Jahr vor dem Geldabheben am Automaten auf die fälligen Gebühren hinweisen. Auf die Gebührenhöhe hatte das allerdings kaum Einfluss – trotz der Forderung von Verbraucherschützern, eine Gebührenobergrenze einzuführen. Dabei war es ein Ziel der Neuregelung gewesen, über den verstärkten Wettbewerb der Banken insgesamt geringere Gebühren zu erreichen.

Nur bei Privatbanken und PSD-Banken nennenswerte Gebührensenkungen

Auf die Forderung der Verbraucherschützer nach einer Maximalgebühr sind nur die Privatbanken eingegangen: Bei ihnen kostet das Geldabheben für Nichtkunden 1,95 Euro – vor der Neuregelung waren es noch fast sechs Euro gewesen. Doch insgesamt hat sich an den Gebühren kaum etwas getan, wie das Finanzportal Biallo mitteilt. Biallo hatte die Gebühren von 550 Bankhäusern verglichen und dabei vor allem bei den Sparkassen hohe Gebühren festgestellt.

Die nämlich verlangen von Fremdabhebern am Geldautomaten durchschnittlich 4,31 Euro. Dabei klaffen die einzelnen Institute weit auseinander: Die Gebührensätze variieren zwischen gerade einmal 1,95 und satten 5,99 Euro. Da zeigen sich die Genossenschaftsbanken mit Gebühren von 3,67 Euro im Vergleich deutlich genügsamer, wobei besonders die PSD-Banken mit günstigeren Preisen aus dem Testfeld herausragten.

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