Hoffnung für Griechenland

Hoffnung für Griechenland

Griechenland wird die Auszahlung der seit Sommer auf Eis liegenden Hilfszahlung in Höhe von gut 30 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Vertreter der aus Internationalem Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommmission bestehenden Troika erklärten, mit der griechischen Regierung in den meisten Fragen von grundsätzlicher Bedeutung einig zu sein.

Bei den Verhandlungen zwischen Troika und der griechischen Regierung ging es vor allem um weitere Sparmaßnahmen. Während Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras für 2013 Einsparungen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro ankündigte, forderte die Troika bei den Kürzungen eine Summe von 9,2 Milliarden Euro. Im Zusammenhang mit den Gesprächen kam es in Teilen der griechischen Bevölkerung zu Protesten und Streikmaßnahmen. Gewerkschaften hatten verschiedene Berufsgruppen dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

Die Troika erklärte derweil ihre Mission vor Ort für beendet. Die bisherigen Gespräche mit der Regierung Samaras seien umfassend und produktiv gewesen, hieß es. Die noch ausstehenden Verhandlungen mit der griechischen Regierung sollen jetzt von den Geschäftssitzen der jeweiligen Institutionen weitergeführt werden.

Die deutsche Regierung hat inzwischen die Einrichtung eines Sperrkontos für griechische Hilfsgelder vorgeschlagen. Dies könne helfen zu gewährleisten, dass Griechenland seine internationalen Kredite bediene und die Gelder nicht in den Staatshaushalt fließen würden. Frankreich signalisierte Unterstützung für den deutschen Vorschlag.

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