Spur zu den Tätern am Alexanderplatz

Spur zu den Tätern am Alexanderplatz

Vor zwei Wochen wurde ein 23-Jähriger am Berliner Alexanderplatz angeschossen, letztes Wochenende wurde der 20-jährige Johnny K. aus Spandau am gleichen Ort angepöbelt, dann angegriffen, geschlagen und getreten, so dass er schon am Ort des Geschehens reanimiert werden musste. Am Montag später erlag er seinen Hirnblutungen.

Dieses brutale Verbrechen hat nicht nur Berlin erschüttert. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Gruppe von sieben Tätern führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 15.000 Euro ausgesetzt, nachdem die dreißig vorherigen Hinweise nicht zu Ergebnissen geführt hatten. Nunmehr hat die Polizei aufgrund einer Zeugenaussage eine erste vielversprechende Spur – der Name eines Täters sowie der Spitzname eines weiteren der insgesamt sieben Täter, die aus Wedding stammen sollen, ist nun bekannt, so dass die Kameraaufnahmen um den Alexanderplatz damit in Verbindung gebracht werden können und die Fahndung beginnen kann.

Es gibt Hinweise, dass die Tätergruppe und das Opfer sich zunächst in der Bar „Cancun“ auf einer Aftershowparty nach einem Konzert eines türkischen Sängers aufhielten, bevor es auf dem Alexanderplatz zu dem Verbrechen kam.

Angesichts der Brutalität der letzten Wochenenden stellt sich die Frage, ob die Berliner Polizei sich den Stellenabbau von 249 Polizistenposten leisten kann, da ohnehin schon rund 230 Beamte zu wenig vorhanden sind. Es ist nun auch im Gespräch, eine mobile Wache für den Alexanderplatz abzustellen. Wowereit rief die Berliner Bürger ebenfalls zum Kampf gegen Gewalt auf.

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