Versteckte Ratenschutzversicherung beim Otto Versand

Versteckte Ratenschutzversicherung beim Otto Versand

Quelle und Neckermann haben bereits Insolvenz angemeldet. Hiervon scheint der Ottoversand noch weit entfernt. Zumindest sollte man dies bei Geschäftspraktiken der neuen Art meinen. Gemeint ist hier eine wohl seit geraumer Zeit neu eingeführte Ratenschutzversicherung. Wer hat nicht schon einmal bei einem Versandhaus eine Bestellung auf Ratenzahlung getätigt oder zumindest darüber nachgedacht ? Die Verlockung liegt zumindest nahe. Zinssätze von 16% und mehr für den neuen Fernseher oder die neue Kamera sind hier keine Seltenheit. Gerade in Zeiten wo Verbraucherzentralen die Banken wegen hoher Dispozinsen ins Visier nehmen, scheint der Ottoversand eine neue Einnahmequelle entdeckt zu haben ? Gemeint ist hier eine sogenannte recht fragwürdige Ratenschutzversicherung, wofür der Kunde scheinbar noch nicht einmal zu unterschreiben braucht.

ANGEBLICHER VERTRAG OHNE UNTERSCHRIFT:

Laut Recherche dürfte sich der Prozess wie folgt abspielen: ( Google Suchergebnisse führen zu keiner genauen Erklärung, so bleibt mir nur die Vermutung aus Recherche und dem Bekanntenkreis ) Der Kunde erwirbt im Otto Onlineshop einen Artikel auf Raten und stimmt diesem Ratenvertrag zu. Dies ist für viele Kunden nichts neues oder ungewöhnliches und geschieht tagtäglich seit Einführung der Onlineplattform von Otto. Hierfür fallen momentan 14.76 % effektiver Jahreszins bei 12 Monaten Laufzeit an. Liest der Kunde das Kleingedruckte nicht, oder nimmt irgendwo einen Haken heraus oder…. ,, leider noch unbekannt,, hat der Kunde neuerdings scheinbar auch eine zusätzliche Ratenschutzversicherung abgeschlossen. Zumindest soll es diesen Anschein erwecken ! Dies wohl gemerkt nicht nur auf den Neu bestellten Artikel, sondern auch auf alle in der Vergangenheit bestellten Artikel, sofern hier noch offene Salden ,, restliche Raten ,, auf dem Kundenkonto vorhanden sind. Sie haben richtig gelesen : Zudem wird das jeweilige Kundenkonto soweit vorhanden ab hier, soweit weitere Raten aus der Vergangenheit offen und zu bedienen sind, auch mit dieser Ratenschutzversicherung monatlich belastet. EINEM VERTRAG MIT UNTERSCHRIFT BEDARF ES NICHT. Dies geschieht auf alle offenen Salden auf dem Kundenkonto. Dieses Geschäftsgebaren scheint sehr zweifelhaft, zumal sich viele Betroffene nicht recht zu wehren wissen, ganz nach dem Motto ,, Verscherzen möchte ich mir die Geschäftsbeziehung mit dem Ottoversand nicht,, Diese Versicherung dürfte sich auf 0.9% aller offenen Beträge auf dem Kundenkonto monatlich belaufen. Zusammen genommen dürfte diese Ratenschutzversicherung mit dem ohnehin schon hohen Effektivzins in dessen Bereich kommen, wo Gerichte und Verbraucherschützer ganz sicher von Wucher sprechen.

Mir dem Autor ist bis heute nicht wirklich klar,wieso man eine solche Zusatzversicherung nicht zu unterschreiben braucht. Auch ist mir als Autor bis heute nicht genau bekannt, wie es genau zu dieser Versicherung kommt. Sehr zweifelhaft ist auch, das diese Versicherung auch auf bereits in der Vergangenheit getätigte Geschäfte ,, offene restliche Raten ,, angewandt wird, nämlich auf das gesamte laufende Kundenkonto. Hier besteht von Seiten Ottoversand Hamburg Aufklärungsbedarf. Auch die Google Suchmaschine findet keine wirklich passenden Suchergebnisse zu diesem Thema. Wobei die Google Sucherkennung das Problem eindeutig sehr früh erkennt, und nach Eingabe weniger Buchstaben auf dieses Thema hinaus will. Hieraus ist zweifellos zu schließen, das Begriffe zu diesem Thema häufig bei Google abgefragt werden. Sollte ein Leser genaueres wissen, insbesondere wie der angebliche Ratenschutzvertrag ohne Unterschrift zu Stande kommt, wäre ich über eine Mitteilung sehr erfreut.

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